Samos
Reisebericht von Mag. Erwin ReisingerDie meisten von euch werden - spontan nach einer griechischen Insel gefragt - mit Kreta, Rhodos oder vielleicht noch Kos antworten. Dass der Name Samos hier fast immer erst nach etwas genauerem Nachdenken fallen wird, zeigt schon, dass diese Ägäis-Insel zwar kein Geheimtipp, aber auch keines der absoluten Top-Urlaubsziele in Griechenland ist. Und das ist gut so, denn darum urlaubt man hier angenehm weniger massentouristisch.
Die Buchung
Die Wahl beim Buchen unserer einwöchigen Pauschalreise fiel mal wieder auf www.alltours.at. Nicht nur, weil ich mit diesem Reiseveranstalter bisher ausschließlich positive Erfahrungen gemacht habe - siehe z.B. auch Reisebericht "Sommerurlaub Santorin", sondern weil alltours preislich - bei gleicher Leistung! - meist etwas unter dem Niveau der ganz großen Namen in der Branche liegt.Das Hotel: Doryssa Seaside Resort & Village
Apropos Lage: Das Doryssa liegt direkt am Meer und in gut 10 Minuten zu Fuß erreicht man den Ortskern von Pythagorion - besser geht's kaum. Auch der Flughafen von Samos liegt in unmittelbarer Nähe, aber keine Angst, in der Nacht wird nicht geflogen und Fluglärm nimmt man nur in den seltenen Fälle wahr, wo ein Militär-Jet startet oder landet. Dafür gibt's direkt von der Strandliege aus "Planespotting" vom feinsten.
Die gesamte Anlage ist top-gepflegt und in sehr gutem Zustand. Das gilt genauso für die Zimmer im "Village", die hochwertig aber - passend zum Dorfcharakter - sehr schlicht eingerichtet sind. Eine Wohneinheit umfasst jeweils ein Stockwerk eines Bungalows und verfügt entsprechend entweder über eine Terrasse oder einen Balkon.
Der Strand
Abhilfe für den kleinen Hunger zwischendurch gibt's entweder von den Poolbar-Kellnern des Hotels, die auch direkt am Strand servieren oder in einem kleinen Strandlokal gleich neben der Hotelanlage.
Die Insel
Obwohl sich auf Samos keine "weltbekannten" Sehenswürdigkeiten finden, lohnt es sich trotzdem, die Insel näher zu erkunden.Was einem schon beim Landeanflug aber spätestens bei der Fahrt ins Landesinnere auffällt: Samos ist die fruchtbarste und "grünste" der griechischen Inseln. Das liegt an den - im Verhältnis zur Inselfläche - hohen Bergen, die vor allem in den Wintermonaten immer wieder Wolken "abfangen" die dann für Niederschlag und somit ausreichend Süßwasser sorgen. Die Verteilung dieses Wasservorrates war auf Samos schon immer ein (lebens)wichtiges Thema. Aus diesem Grund wurde zum Beispiel schon vor mehr als zweieinhalb Jahrtausenden der über einen Kilometer lange Eupalinos-Tunnel unter größten Anstrengungen quer durch einen Berg getrieben.
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