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Kapstadt

Reisebericht von Lynn Benda (www.lieschenradieschen-reist.com)

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Sonne satt, den Tafelberg direkt vor der Haustür und exotische Tiere sind auch nicht fern. Wer das bunte Treiben einer kosmopolitischen Stadt liebt, aber gleichzeitig nicht auf Natur verzichten will, ist in Kapstadt genau richtig. Die Metropole am Kap der guten Hoffnung ist weltoffen und verzaubert durch ihre liebenswürdigen Bewohner. Eingerahmt zwischen Atlantischem Ozean und Tafelbergmassiv, ist die Stadt der ideale Ausgangspunkt für ein unvergessliches Abenteuer in Südafrika.

 

Die Buchung

Geflogen bin ich mit South African Airways, die wirklich einen erstklassigen Onboard Service bieten. Neben guter Unterhaltung und leckerem Essen, gibt es für jeden Passagier auch ein kleines Päckchen, mit Zahnbürste und -pasta, einer Schlafmaske und Socken.

Gebucht habe ich allerdings das Ganze über STA-Travel. Die haben mir auch das Hotel organisiert und die anschließende Rundreise. Alles hat problemlos geklappt und die Organisation vor und während der Reise war 1-A.

 

Das Hotel: Lady Hamilton

  • Ausblick auf den Tafelberg vom Lady Hamilton Hotel, Kapstadt, Südafrika

Während meines Aufenthalts in Kapstadt habe ich im Lady Hamilton Hotel übernachtet. Das Hotel ist zwar schon etwas in die Jahre gekommen, aber das hat die grandiose Lage und der Service wieder wettgemacht. Vor allem hat sich mein großer Wunsch erfüllt und ich hatte ein Zimmer mit Blick auf den Tafelberg, sowie auf Lions Head.

Jedes Zimmer ist ausgestattet mit Telefon und Fernseher, außerdem mit einem Safe und einem Fön. Zusätzlich gibt es im Innenhof noch einen Pool. Das inkludierte Frühstücksbuffet bietet keine riesige Auswahl, aber es ist perfekt, um gestärkt in den Tag zu starten.

Das Hotel liegt in einer Nebenstraße der beliebten Kloof Street. Dort reihen sich schöne Geschäfte, Restaurants und Café aneinander.

 

Die Stadt

  • V&A Waterfront, Kapstadt, Südafrika

Kapstadt ist so unglaublich facettenreich, das man gar nicht weiß wo man anfangen soll, die Stadt zu beschreiben. Neben der Kloof Street ist die V&A Waterfront eine beliebte Freizeitoase und Shopping Möglichkeit. Neben der riesigen Mall, bietet sich vor allem die Hafenpromenade zum schlendern und verweilen an. Interessant ist auch, dass der Hafen noch voll in Betrieb ist. So läuft man schon mal an schweißenden Arbeitern vorbei, während man selber gerade ein kühlendes Eis genießt.

Von dort aus fahren auch die Fähren zu Robben Island. Dort war Nelson Mandela 18 Jahre lang gefangen. Heute ist es ein Museum und besonders Sehenswert, um ein Stück jüngster Geschichte zu erleben.

Ein weiteres Highlight Kapstadts ist das Boo-Kaap. Bewohnt ist es von den Cape-Malayn, ehemalige Sklaven aus Südostasien, die ihre Häuser wunderbar farbenfroh angemalt haben. Dort lohnt es sich auch, an einem Kochkurs teilzunehmen. Zunächst kauft man auf dem Markt alle Zutaten, um anschließend bei einer heimischen Familie zu kochen.

Wer es eher etwas studentisch und alternativ mag, sollte sich nicht den Stadtteil Woodstock entgehen lassen und dort auch Old Biscuit Mill besuchen. Hier bekommt man wunderbares Kunsthandwerk und noch besseres Essen.

Um die Stadt aber zu erkunden, lohnt sich eine Tour mit den bunten Hop On, Hop Off Bussen. Diese halten an verschiedenen, spannenden Stationen. Dort kann man dann aussteigen und wenn man genug gesehen hat, auf den nächsten Bus wieder aufspringen.

  • Kapstadt, Südafrika
 

Ein Besuch Kapstadts ist aber nicht vollständig, wenn man nicht auf dem Tafelberg war. Entweder man steigt in die Seilbahn, oder man wandert auf den Berg. Je nach Kondition und Strecke kann das zwischen 1-3 Stunden dauern. Allerdings sollte man nie genügend Wasser und Sonnenmilch vergessen und auch an eine winddichte Jacke denken, denn dort oben kann es kühl werden. Dafür erwartet einen aber eine grandiose Aussicht und eine unglaubliche Pflanzenwelt.

 

Ausflugstipp

  • Seehundekolonie bei Kapstadt, Südafrika

Wer genug von dem Trubel der Stadt hat, sollte eine Cape Point Tour buchen. Dies geht am besten über das Hotel oder schon vorab aus Deutschland.

Zunächst fährt man immer entlang des Atlantiks in den Fischerort Hout Bay. Dort kann man entweder das rege Treiben im Hafen genießen oder zu einer Seehundekolonie raus fahren.

Anschließend fährt man über den Chapmans Peak Drive zum Kap der Guten Hoffnung.

  • Kap der Guten Hoffnung, Südafrika

Dies ist zwar nicht der südlichste Punkt Afrikas, der liegt weiter östlich, aber trotzdem atemberaubend und schon alleine wegen seiner Geschichte einen Besuch wert. Mit etwas Glück sieht man dort auch Paviane, Antilopen und Strauße.

Weiter geht es zum Cape Point. Es lohnt sich den 30 minütigen Weg zum Leuchtturm hoch zu gehen und unterwegs die Aussicht zu genießen (wenn es nicht gerade nebelig ist, wie bei mir).

Nach einem kurzen Besuch im Souvenirshop, der sehr gut sortiert ist, geht es weiter zum Boulders Beach. Zunächst nimmt man dort ein stärkendes Mittagessen zu sich mit einer grandiosen Aussicht, um dann zu einer wildlebenden Pinguinkolonie zu gehen. Es ist wirklich einmalig, diese niedlichen Tiere in ihrer natürlichen Umgebung zu beobachten.

  • Botanischer Garten, Kirstenbosch, Südafrika

Der letzte Stop der Cape Point Tour ist der botanische Garten in Kirstenbosch. Ich hatte nicht viel erwartet, aber der Park ist wirklich unglaublich schön. So viele exotische und bunte Pflanzen, umrahmt von einem unglaublichen Duft. Ich hätte den ganzen Tag eigentlich nur dort verbringen können.

Vorbei an dem Krankenhaus, wo die erste Herztransplantation der Welt statt gefunden hat, und dem Fußballstadion, geht es wieder zurück zum Hotel.

 

 

 

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