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Schwarzenberg im Erzgebirge

Reisebericht von Katrin Heidelberger

1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 Bewertung 5.00 (1 Stimme)

Schwarzenberg wird oft die Perle des Erzgebirges genannt. Dies machte uns neugierig und wir wählten die Stadt als Ausgangspunkt für ein paar Wandertage in der Region.

 

Die Buchung

Zur Quartiersuche haben wir Google nach Hotels in Schwarzenberg befragt, haben www.booking.com angeklickt und sind bald fündig geworden. Mit seiner Lage, Sauna und Schwimmbad hat uns das Sonnenhotel Hoher Hahn am meisten gefallen und wir haben dort gleich online gebucht.

Wohnen im Sonnenhotel Hoher Hahn

  • Hotel Hoher Hahn, Schwarzenberg im Erzgebirge, Deutschland

Auf der Kuppe des Berges Hoher Hahn genießt das Hotel einen sonnigen, etwas windigen Platz. In den 30er Jahren des vergangenen Jahrhunderts wurde das Haus als Arbeiterwohnheim gebaut. Inzwischen ist es ein rustikales Hotel mit vielen Vorzügen.

Besonders der großzügige Außenbereich bietet Familien mit Kindern viel Platz zum Spielen. Tennisspieler können auf gepflegten Plätzen spielen und Wanderer haben direkt Anschluss an gut beschilderte Wege. Nach dem Wandern haben wir das Hallenbad und vor allem die erholsamen Saunen genossen.

Das reichhaltige, appetitlich präsentierte Frühstücksbüfett lieferte uns eine gute Basis für den Wandertag. Klugerweise hatten wir Halbpension gebucht, so konnten wir abends an dem großzügigen, abwechslungsreichen kalt/warmen Büfett die Kalorienspeicher wieder auffüllen.

 

Wandern direkt ab dem Hotel

  • Schieferkunst in Bermsgrün, Erzgebirge, Deutschland

Gleich hinter dem Hotel beginnt ein schöner Rundwanderweg, der auch durch den anliegenden Ortsteil Bermsgrün führt. Steile Straßen und Häuschen mit bezaubernden Schieferkunstwerken sind charakteristisch für das kleine Dörfchen. Wir biegen vom Rundwanderweg ab und laufen zwischen Viehweiden, dann zwischen hübschen Gartenanlagen entlang hinunter nach Schwarzenberg. Idyllisch ist diese Strecke, nur ein Rasenmäher übertönt das Rauschen des Bächleins, das unseren Weg begleitet. Plötzlich stehen wir am viel befahrenen Straßenrand, gegenüber beginnt die Altstadt Schwarzenbergs.

  • Schloss Schwarzenberg, Erzgebirge, Deutschland

Obwohl das weiße märchenartige Schloss gerade renoviert wird, können wir auf den Turm hinauf steigen und weit über das Erzgebirge schauen. Wer nicht so gut zu Fuß ist, kann das Auto unterhalb des Schlosses abstellen und mit dem Schrägaufzug zur Altstadt hinauffahren. Pünktlich 11.00 Uhr sind wir an dem berühmten Glockenspiel und lauschen dem Klang der 37 Glocken aus Meißner Porzellan. Wer möchte, kann den in Schwarzenberg ausgeschilderten Panoramaweg gehen, wir spazieren jedoch nur durch die Altstadt. Dann suchen wir den Rockelmann-Park, über seine Parkwege gelangen wir wieder auf den Rundweg nach Bermsgrün und zum Hotel.

 

Zwei Wanderziele: Antonsthal und Morgenleithe

Am nächsten Tag folgen wir den Wegweisern nach Antonsthal, ein gemütlicher Wanderweg führt in den kleinen Ort. Der Aussicht wegen, machen wir einen Abstecher auf die Antonshöhe, wandern wieder hinunter und laufen Richtung technisches Museum "Silberwäsche". Ein großes oberschlächtiges Wasserrad treibt publikumswirksam die Pochstempel an, zudem sind alte Handwerkszeuge ausgestellt. Neben dem historischen Pochwerk locken ein großer Abenteuerspielplatz sowie ein gepflegtes Freibad.

  • Schwarzenberg im Erzgebirge, Deutschland
Unser Wanderweg führt uns durch das Halsbachtal, wir wollen weiter bis zur Morgenleithe. Laut Prospekt steht dort ein Gasthaus mit Biergarten und Aussichtsturm, wir freuen uns also auf eine Kaffeepause mit schöner Sicht ins Tal. Leider ist die Aussicht zugewachsen, der Freisitz wirkt wenig einladend trotzdem setzen wir uns. Nach geraumer Zeit schultern wir die Rucksäcke um weiterzugehen, als doch noch eine Bedienung nach uns schaut. Den Abstecher zur Morgenleithe hätten wir uns also sparen können.

Auf dem Rückweg zum Hohen Hahn passieren wir schöne, gemütliche Waldwege, die uns noch oft einen schönen Blick auf Schwarzenberg bescheren.

 

Aus dem Fenster unseres Hotelzimmers können wir die Fichtelbergbaude erkennen. Der Anblick erinnert uns an einen früheren Urlaub in Oberwiesenthal. Unsere damalige Pension lag direkt am Wanderweg, der auf Sachsens höchsten Berg führt. Das Bergplateau ist mit Fahrzeugen und per Schwebebahn erreichbar, deshalb wimmelt es dort meist von Besuchern.

Mehr Ruhe und naturnahe Erlebnisse versprechen die zahlreichen Wanderwege der Fichtelbergregion. Wer gern Mountainbike fährt, findet in dem Gebiet ebenfalls so manche Herausforderung. Ab und an kreuzt das Gleisbett der Fichtelbergbahn den Weg, die gemütlich durch die Region zuckelt.

 

 

 

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