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Oberitalienische Seen

Reisebericht von

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Mildes Klima, prachtvolle Natur und kunsthistorische Schätze - jeder einzelne der oberitalienischen Seen wie Gardasee, Comer-See oder Lago Maggiore ist eine Reise wert. Wir aber starten zu einer Rundfahrt in 14 Etappen und gesamt ca. 2.300km.

  • Oberitalienische Seen - Routenplan

 

 1. Etappe: Linz (A) – Bruneck (I) (373km)

Über die gut ausgebaute Felbertauernstraße (B108 - mautpflichtig) geht es über Lienz nach Bruneck (www.bruneck.com). Der gratis Stellplatz (N46°47’42“ E11°55’42“) für 100 Wohmobile ist zentral gelegen und nur wenige Minuten von der sehenswerten Altstadt entfernt. Achtung: am Donnerstag ist der Stellplatz auf Grund des Marktes gesperrt.

 

2. Etappe: Bruneck – Pinzolo (190km)

  • Oberitalienische Seen - Kloster Neustift
  • Oberitalienische Seen - Pinzolo

Auf der Bundesstraße durch Brixen und Bozen über den Mendelpass nach Dimaro in das Val del Sole (Bundesstraße 42). Hier zweigt die Straße 239 nach Madonna de Campiglio ab. Es bieten sich sagenhaft schöne Ausblicke auf die 3.000er der Brentagruppe mit ihren Gletschern. Zur Übernachtung bietet sich der gratis Stellplatz in Pinzolo (N46°09.907’ E10°45.929’) an. Tipp: unbedingt der kleinen Kirche mit ihrem herrlichen Totentanz-Fresko einen Besuch abstatten. Kurz vor Brixen empfehlen wir einen Halt zum Besuch des 1124 gegründeten Augustinger-Chorherrenstiftes Kloster Neustift mit seinem gothischen Kreuzgang.

 

3. Etappe: Pinzolo – Trient (59km)

  • Oberitalienische Seen - Trient

Auf der neuen und gut ausgebauten Bundesstraße 237 ins Valle del Laghi nach Trient (www.trient.de). Der lokale Stellplatz ist gratis und bietet Platz für 5 Mobile im Zentrum (N46°3’56“ E11°6’52“). In nur wenigen Minuten gelangt man zum Dom, dem Neptun-Brunnen und alten Pallazi. Tipp: du solltest nicht zu spät ankommen, sonst sind alle Plätze bereits besetzt. Abends kann man in einem der netten Lokale am Domplatz ein Glas Wein genießen - Urlaub pur.

 

 

4. Etappe: Trient – Spiazzi (107km)

  • Oberitalienische Seen - Madonna della Corona
  • Oberitalienische Seen - Malcesine

Auf der Bundesstraße 12 an Roveretto vorbei (Stellplatz inkl. Wasser und Entsorgung auf N45°54’5“ E11°2’11“) gelangt man nach Torbole am Ostufer des Gardasees. Weiter geht es nach Malcesine (249) - hier solltest du am großen Parkplatz (gebührenpflichtig) auf der rechten Seite vor dem Ort halten. Es führt ein malerischer Fußweg den See entlang in das Zentrum. Weiter geht die Straße nach Garda und von dort auf der Bundesstraße 8 Richtung Monte Baldo in den kleinen Ort Spiazzi. Als Stellplatz bietet sich der gratis Parkplatz in Spiazzi (N45°38.887’ E10°51.144’) an. Tipp: von Spiazzi führt ein Fußweg zum Santuario della Maria Corona (über einer Schlucht in den Fels gebautes Marien-Heiligtum).

 

5. Etappe: Spiazzi – Peschiera (43km)

  • Oberitalienische Seen - Verona

Von Spiazzi fährt man auf der Bundesstraße entlang des Gardasees zum südlich gelegenen Peschiera. Hier lädt der direkt am See gelegene 4* Campingplatz Bella Italia (www.camping-bellaitalia.it) zur Übernachtung ein (N45°26’32“ E10°40’41“). Mitglieder der Acsi Campingcard (www.Campingcard.com) bezahlen nur 16 Euro (2 Personen, 1 Platz, inkl. Strom pro Nacht). Über einen netten Fußweg gelangt man in ca. 30 Minuten in das Festungsstädtchen Peschiera. Tipp: der Linienbus (die Tickets kann man direkt am Campingplatz lösen) bietet eine einfache und günstige Möglichkeit das sehenswerte Verona (www.tourism.verona.it) zu besichtigen. Der Bus hält direkt vor der Arena.

 

6. Etappe: Peschiera – Gavirate (140km)

  • Oberitalienische Seen - Sacromonte

Auf der Bundestraße 11 und weiter 342 an Brescia und Bergamo vorbei durch Como über den Sacromonte di Varese, gelangt man nach Gavirate. Hier bietet sich wieder ein großzügiger Stellplatz der auf einer Wiese direkt am See gelegen ist (N45°50’19“ E8°43’13“). Dieser kostet 8 Euro pro Nacht inkl. Wasser, Entsorgung und Strom. Gleich neben dem Stellplatz ist ein nettes Lokal wo man köstliche Bruscietta genießen kann. Tipp: am Weg nach Gavirate kommt man durch das Städtchen Varese. Hier führt eine gut ausgebaute Straße zum Parkplatz am Sacromonte - von hier aus kann man zu Fuß die sehenswerten 14 Kapellen mit den überlebensgroßen Terracotta-Figuren besuchen.

 

7. Etappe: Gavirate – Locarno (CH) (82km)

  • Oberitalienische Seen - Locarno

Auf der Bundesstraße 69 und 394 fahren wir über Laveno am Lago Maggiore vorbei an dem hübschen Städtchen Luino in die Schweiz nach Locarno (www.ascona-locarno.com). Der große Stellplatz liegt etwas außerhalb beim Schwimmbad (N46°9’38“ E8°48’9“) und kostet 15 Euro pro Nacht. Du brauchst Münzen für den Automaten - dieser akzeptiert auch Euro! Tipp: Es führt ein sehr hübscher Fußweg entlang des Sees vorbei am Hafen mit den Ausflugsbooten in die Altstadt und in ca. 30 Minuten hinauf zur Wallfahrtskirche Madonna del Sasso mit einer wunderbaren Aussicht über den See.

 

8. Etappe: Locarno – Verbania (I) (41km)

  • Oberitalienische Seen - Cannobio

Auf der Bundesstraße 34 fahren wir über Ascona nach Cannobio den Lago Maggiore entlang nach Verbania (www.verbania-turismo.it). Der lokale Stellplatz liegt im Grünen direkt am See (N45°55’53“ E8°34’14“) und kostet 10 Euro inkl. Strom. Tipp: mach' Halt in Cannobio - der reizende Ort hat einen für Wohnmobile ausgewiesenen Parkplatz. Von hier kannst du zum Hauptplatz am See spazieren (sehr gute Lokale zu moderaten Preisen). In Verbania bietet ein gut sortierter Supermarkt (BILLA) Gelegenheit die Vorräte aufzufüllen. Wer sich die nächste Etappe sparen möchte, kann von Verbania mit der Fähre (auch für Wohnmobile - der Hafen liegt gleich neben dem Stellplatz) nach Laveno fahren.

 

9. Etappe: Verbania – Gavirate (67km)

  • Oberitalienische Seen - Isola Bella

Weiter geht es auf der Bundesstraße 34 nach Stresa über Sesto Calende zurück nach Gavirate (Details zum Stellplatz siehe 6. Etappe). Tipp: kurz nach dem Ortsende Verbania direkt an der B34 auf der linken Seite bei der Tankstelle Esso, gibt es eine gratis Ent- und Versorgungsstelle. Kurz vor Stresa gibt es einen großen Busparkplatz – von hier bietet sich die Möglichkeit zur Überfahrt auf die Isola Bella, eine der boromäischen Inseln. Du solltest keines der Angebote der privaten Kapitäne wählen - das Linienschiff ist deutlich günstiger. In Gavirate am Lago di Varese gibt es einen wunderbaren Radweg um den See.

 

10. Etappe: Gavirate – Mandello – Como See (142km)

  • Oberitalienische Seen - Menaggio

Auf der Bundesstraße 340 fahren wir durch Como am Westufer des Lago di Como bis Menaggio nach Gravedona über Colico nach Mandello am Ostufer. Der Stellplatz auf der rechten Seite der Bundesstraße ist gut beschildert. Wasser und die Entsorgung sind gratis. Tipp: in Menaggio gibt es wenig Parkmöglichkeiten - hier empfehlen wir den großen Kundenparkplatz beim Supermarkt Condad. Von hier gelangt man in wenigen Minuten zur mit Blumen reichlich geschmückten und sehr sehenswerten Promenade mit zahlreichen Kaffeehäusern direkt am See. Für Kulturinteressierte ist der nächste Halt in Gravedona ein Muss: hier steht die wunderbare romanische Kirche Santa Maria del Tiglio direkt am See. Im Inneren kann man herrliche und gut erhaltene Fresken und ein riesiges Kruzifix aus dem 13. Jahrhundert bestaunen.

 

11. Etappe: Mandello – Idrosee (150km)

Auf der Bundesstraße 342 oder der Autobahn A4 gelangt man an Bergamo vorbei. Kurz vor Brescia geht es auf der Bundesstraße 237 nach Idro (www.lagodidro.it). Eingebettet zwischen hohen Bergen liegt der See. Tipp: bleib' in Idro auf dem großen Parkplatz beim Hallenbad - von hier führt ein hübsch angelegter Fußweg am Ostufer des Sees entlang. Für nur eine Nacht ist dieser Parkplatz eine hervorragende und günstige Alternative zum lokalen Campingplatz (www.azur-camping.de).

 

12. Etappe: Idrosee – Feltre (171km)

Die schöne Bundesstraße 237 führt nach Norden und mündet ins Valle del Laghi. Nach der Umfahrung von Trient gelangt man auf die gut ausgebaute Straße 47 Richtung Belluno nach Feltre. Auf dem Stellplatz (N46°1’15“ E11°54’29“) ist Wasser und die Entsorgung gratis. Dieser sehr ruhig und im Grünen gelegene Platz ist einer unserer Lieblings-Übernachtungsplätze. Auch der auf einem Hügel gelegene Ort mit seinen bemalten Häuserfronten ist sehr sehenswert.

 

13. Etappe: Feltre – Lienz (A) (233km)

  • Oberitalienische Seen - Dolomiti
  • Oberitalienische Seen - Lienz

Auf der Bundesstrasse 51 an Beluno vorbei entlang der Dolomiten erreicht man den Mauripass (1.295m) und kommt nach Tolmezzo. Von hier windet sich die sehr schmale Plöckenpass Strasse in 12 Kehren bis zur Passhöhe. Hier empfiehlt sich ein kurzer Stopp im einfachen aber guten und günstigen Restaurant. Auf österreichischer Seite gelangt man über Kötschach-Mauthen nach Lienz (www.lienz.at), wo sich als Alternative zum lokalen Campingplatz ein Parkplatz bei der Seilbahn zum Übernachten anbietet.

 

14. Etappe: Lienz – Linz (300km)

Von Lienz geht es zurück zum Ausgangspunkt der Tour nach Linz.



Vom Camper Club Nederland wurde dieser Reisebericht ins Holländische übersetzt und im Magazin CAMPERkriebels, Ausgabe September 2014 veröffentlicht.

 

Campanda

 

 

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